Category: Kurzgeschichte


Der Tag danach

Ein neuer Eintrag in die Kategorie Buchstaben, denn ich habe mal wieder Tagbuch geschrieben.

Darin befasse ich mich mit meiner aktuellen Lage; Zielen; erreichten Zielen. Kurz den wichtigen Dingen meines Lebens, denn ich habe eine Abneigung gegen diese „liebes Tagebuch heute .. “ Tagebücher. Trotzdem klar dass ich das nicht blogge aber eine Art Ausschnitt daraus. In diesem Ausschnitt befasse ich mich mit dem „jetzt“ – wirklich nur dem Moment.

(Ich bin übrigens 18 geworden)

Also ein (freilich überarbeiteter) Ausschnitt aus „Gedanken“ (Name des Tagebuchs)

Der Tag danach

Bin zerwühlt. Ungeborene Gedanken schlagen gegen meinen Bauch. Die leichte Übelkeit trägt  zu meiner ruhigen Zufriedenheit bei.

Ich liege auf meinem Bett. Höre Keane. Mein geschienter Fuß hängt über mein Knie auf das ich die Wade stütze. Deren Fleisch fast senkrecht von meinem Schienbein weggeht. Kaum Muskeln drin. Flasches Fleisch.

Schaue an meinem Bein vorbei, über den Laptop, durch den schmalen Spalt von dem gekippten Fenster. Betrachte einen Baum der sich im Wind wiegt.
Mich schläfrig stimmt.

*KlopfKlopf*

Mutter im Zimmer.
Tonlose Lippen sagen mir ich bin erwünscht.
Kopfhörer runter. Aufstehen. Einen Moment stillstehen.

Umgebungmusik: leise ferne Worte, eine Autotür knallt, das Rauschen der Blätter.
Der Wind trägt den Frühling in mein Zimmer.

Einmal noch durchatmen.
Ich habe das Bedürfniss mich zu duschen.

Nun der unpoetische Teil.

Ich bin 18.

Und was kommt anstatt schöner Animefiguren mit Schleifchen. Berichten davon wie besoffen ich war und was für Geschenke ich bekommen hab (und der Bemerkung, dass es sich dabei leider nicht um die Tsundere in Schleife gehandelt hat[oder Kuroi Sensei *hust*])

Es kommt ein Text über meine Eindrücke einen Tag danach. Mit Metaphern und sonem Zeug.

Igitt – was soll den das ? Tja kann ich auch nicht genau sagen. Was mich eben interresiert und was auch der Grund fürs Bloggen war betrifft zweierlei.

Einmal das Geschriebene an sich: Ist das überhaupt eine Kurgeschichte ? Ist sie nachvollziehbar ? Übertrage ich damit auch eine gewisse Stimmung ? Schreibstil ?

Und den Inhalt: Was mich daran interresiert weiß ich gar nicht so richtig. Es ist eher eine Veränderung im Moment, mehr Selbstbeschäftigung als Fragestellung. Was mich noch am ehesten Interresiert daran wär so die Frage ob ihr sowas macht bzw. wie ihr sowas findet ? Selbstbeobachtung ftw oder epic fail ?

Mein Geburtstag hat mich insgesamt eh eher nüchtern als berauscht gestimmt, was ideal ist seine Position zu beurteilen das Vergangene zynisch und mit selbstironie zu betrachten. Und dann eben als letzten Schritt die Zukunft zu planen. So mach ich das jedenfalls inzwischen.
Die großen Fragen stellen eben. Welchen Beruf will ich mal ergreifen ? Was in meiner Freizeit tun ?  Welchen Bürostühl kaufe ich mir ?

An dieser Stelle sei auch mal gesagt dass ich noch der alte bin ^^. Hab auch noch keine Ahnung ob ich auf die Fragen ne konkrete Antwort finde aber hauptsache gestellt

PS: xxxHolic muss wieder warten. Und Bilderhochladen funktioniert gerade nicht. Jedenfalls nich mit Firefox. Gut nacht.

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Endlich schreib ich mal wieder. Und hab auch noch spaß daran. [Unerhört] Und meine zweitstimme auch a~awsome.

Heute mit THE_DONKEY in der Stadt gewesen und nach so absolut unabdingbaren Dingen [Sachen?!] gesucht wie einem Mäppchen; einem Schlüsselanhänger oder einem Füller. Was eigentlich nicht wirklich schwer zu finden ist.

Tatsächlich habe ich  dann aber ein Buch gekauft das mir die Dame vom Arbeitsamt empfohlen hat. Und PES 2008 mit der absolut überragenden Spielgrafik – das Publikum erst – und gutem Spielspaaß – rumbrüll schieß ihn doch rein du Idiot. Womit ich endlich ein Spiel hab das ich mit Kumpels spielen kann – hat mir bisher gefehlt.

Danach gemerkt dass mein Vater sogar weiß wo man etwas ausgefallenere Schlüsselanhänger und sowas findet. Manchmal merkt man einfach wie Ignorant man doch ist, so als Jugendlicher. Mal zuhörn ist doch nich so langweilig wie man denkt. Man sollte sich eben nicht nur darüber beschweren das ältere Menschen nix zu sagen haben sondern sich auch mal anstrengen die richtigen Fragen zu stellen.

Kurzgeschichte: Ein moment der Ruhe

Sein ganzer Körper zitterte. Aber nicht aus Angst oder Anstrengung. Er zitterte aus Freude aus Begeisterung über den Moment. So viele Eindücke stürmten auf ihn ein dass er einfach überfordert war. Ein wenig musste er lachen, ein hohes fast hysterisches lachen, das aus ihm ausbrechen wollte. Er musste sich beruhigen irgendwie die Lust sich im Nebel der Emotionen vergehen zu lassen – unterdrücken.

Einmal kräftig aus und einatmen. Nochmal die Ruhe des Moments genießen. Die großen absolut fantastischen Kopfhörer mit Bässen die seine Stereoanlage nicht hinbekam für einen Moment gegen das Trällern der Vögel eintauschen. Den Verkehrslärm. Die vielen Menschen um ihn herum spüren – die Augen schließen – nur für einen Moment außatmen – innehalten. Dem malmenden verzehrenden Alltag beikommen. Der seine innere Flamme dazu brachte so viel zu Verbrauchen das es das Wasser selbst als Quelle für seine Feuersbrunst entdeckt hatte. Der paradoxen, überschwänglichen Fröhlichkeit in ihm einen Moment der Ruhe zu gönnen.

Zuhause

Er war lange weg gewesen. Er hatte nicht gesagt dass er geht oder wohin. Das wusste er selbst nicht, einfach losgeloffen ist er damals. So lange nichtmehr hiergewesen. Nun stand er wieder vor der Tür neben der die alte rostige Wasserleitung, die in die dreckige Mulde unterhalb von den Gittern, die seine Mutter nicht leiden konnte, führte. Er griff nach dem bekannten quitschen der Tür lies es dem trockenen Plopp folgen als sie sich wieder schloss. Eine Tür hatte er bereits hinter sich gelassen. Es war eine schöne Reise gewesen sein Ziel war nie klar selbst jetzt wusste er nicht genau wohin er wusste bloß das die Reise weitergehen würde. Seine Schritte hallten der Tür entgegen er kramte seinen Schlüssel herraus – stocherte ungeschickt auf den Profilzylinder ein der ihm den Weg zu seinem alten – neuen Heim verwährte. Die Tür öffnete sich, seine Eltern standen in der Tür ein kurzer Blick ein Wiedererkennen „Wir haben gerade eingekauft hilf mal Sach hochtragen“.

Wenn er nochmal drüber nachdachte, war er nie fort gegangen.